Skitraining in Argentinien

Ushuaia

Am 10. August haben wir wieder die lange Reise auf uns genommen und sind mit der WC2-Trainingsgruppe nach Ushuaia in den südamerikanischen Winter geflogen. Das ist - neben dem 5-tägigen Skikurs in Zermatt - die zweite Ski-Trainingseinheit im Vorfeld der Saison 2008/2009.

News

Der Trainingsablauf ähnelt im Grossen und Ganzen dem vom letzten Jahr: den grössten Teil des Tages verbringen wir auf unseren Skiern.

Änderungen gibt es im Bezug auf die Team-Zusammensetzung: Unsere Trainingsgruppe wurde um 2 Athleten erweitert. Neu dabei sind Vogel Markus und Feuz Beat. Darüber hinaus ist ein zusätzlicher Trainerposten besetzt worden: Roten Jörg unterstützt ab sofort den bisherigen Trainerstab der WC2-Gruppe.

 

Prognosen: im Slalom geht was!

Für Prognosen ist es etwas früh, aber mein Gefühl sagt mir, dass dieses Jahr ein weiterer Schritt nach vorne möglich sein sollte. Speziell im Slalom! Während der letzten Saison hatte ich in dieser Disziplin bekanntlich Schwierigkeiten mit der Materialabstimmung. Auch deshalb konnte ich mein Potenzial im Slalom leider nicht voll ausschöpfen. Inzwischen hat sich einiges geändert: Einerseits zeigt meine Formkurve im Slalom wieder nach oben, andererseits verfüge ich jetzt über ein „Paket“, welches mir ermöglichen sollte, meine Slalom-Leistungen zu steigern oder zumindest an Bormio (`08) anzuknüpfen!

Auch im Riesenslalom und in der Abfahrt traue ich mir eine erneute Steigerung meiner bisherigen Leistungen zu.

Ich spüre, dass in dieser Saison vieles möglich sein wird. Ob sich dies bewahrheitet und ich meine derzeitige Form halten oder sogar noch verbessern kann, wird sich bald zeigen.

Anmerkung zum neuen Servicemann

NB: Unser neuer Servicemann scheint den ersten Härtetest zu bestehen. Seit 2 Wochen schleift und feilt Anton - zusammen mit Stefan - an unseren Skiern. Er gliedert sich gut ins bestehende Team ein und macht sich schon Gedanken über allfällige Motivations-Rituale vor dem Start. Ich bin natürlich sehr froh, dass bisher alles positiv abläuft, denn für den Athleten ist das Vertrauen in die Fähigkeiten der Servicemänner unerlässlich. Sie arbeiten während Monaten sehr eng mit uns zusammen und haben einen grossen Anteil am Erfolg. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man die Gewohnheiten seines Gegenübers kennt, sich gut versteht und respektiert. Nur so kann man gemeinsam das Optimum herausholen.